Der Basteltag hat am ersten Dezember schon für den Startschuss in die Weihnachtszeit in der Jens-Iwersen-Schule gesorgt, doch zwischen Basteln und Proben für die große Weihnachtsfeier nahmen sich Kinder und Lehrkräfte ein wenig Zeit, um auch dieses Jahr die schuleigene Weihnachtsbäckerei in den Gang zu bringen.
Mit hochgekrempelten Ärmeln machten sich die Kinder an die Arbeit und rollten mit Fleiß den etwas sturen Teig aus, aus welchem sie mit eigenen Formen (und manchmal auch frei Hand) ihre Plätzchen ausstechen konnten. Obwohl der Teig am Nudelholz und den Tischen festklebte, schafften es die jungen Bäcker, die Plätzchen mit viel Feingefühl auf die Backbleche zu transportieren, welche dann auch sofort in dem Ofen landeten.
Nach dem Backen durften die Kinder dann kreativ werden. Mit Zuckerguss und Streuseln aller Art durften sie sich ordentlich ausleben und ihre Kekse ganz nach Herzenswunsch verzieren. Dabei blieb die Deko nicht nur auf den Keksen, auch das Backpapier durfte als Leinwand für die Zuckerkünstler herhalten.
Passend zur festlichen Stimmung wurde weihnachtliche Musik gehört und natürlich „In der Weihnachtsbäckerei“ gesungen.
Die fertig dekorierten Kekse wurden mit in Klassen genommen, wo sie nun über die restliche Weihnachtszeit von den Kindern vernascht werden können.
Wir Bufdis bedanken uns sehr bei den Helfern, die uns beim Backen unterstützt haben, und bei den Kindern, die mit viel Elan die Weihnachtsbäckerei zum Laufen gebracht haben.




„Zum Glück gehen wir heute zur Schule!“ Dies ist das Fazit unseres dritten Jahrgangs, nachdem wir uns im Sachunterricht damit beschäftigten, wie es vor 100 Jahren in der Schule gewesen sein muss. Wir informierten uns über die Lebenssituationen der Kinder, die damals lebten. Um es richtig nachvollziehen zu können, wie es sich angefühlt haben muss, damals zur Schule gegangen zu sein, war es unser Ziel, eine kleine Aufführung einzuüben, zu der wir alle anderen Klassen unserer Schule einluden. Zurecht gemacht mit strengen Zöpfen oder akkuraten Seitenscheiteln, angezogen in gedeckten Farben und eng an eng sitzend, spielten wir eine kleine Szene aus einer Schulstunde, wie sie sich früher dargestellt haben könnte. Schulbücher mussten auf Kommando herausgeholt werden, für Antworten, die dem Lehrer nicht genügten oder falsch waren, gab es Schläge mit dem Rohrstock und die alte Schulordnung verbot „Lachen und Umhergaffen“. Es war wirklich eine tolle Erfahrung, diese Szene vorzuspielen und dabei „den Geist von früher“ zu spüren. Eine Sache von früher wollen wir jedoch beibehalten: Das Verteilen von Fleißkärtchen für besonders gute Taten oder Leistungen!





Am 29. September war es wieder so weit, der Lauftag 2023 stand an. Alle Kinder unserer Schule haben heute ihr Können unter beweis gestellt.
Morgens ging es gemeinsam mit der ganzen Schule zum Sportplatz des TSV Hattstedt. Dort angekommen machten sich alle zusammen mit ein paar Übungen warm. Um ca. 9 Uhr fiel dann der Startschuss und das Rundenlaufen auf dem Sportplatz konnte beginnen. Die Kinder hatten nun die Möglichkeit, das Laufabzeichen für 15 Minuten, 30 Minuten oder 60 Minuten zu erlaufen. Auch ein paar Eltern waren sogar dabei und liefen mit oder feuerten die Kinder tatkräftig an.
Nach einem ausgiebigen Erholungsfrühstück und einer Spielpause ging es dann gut gelaunt wieder zurück zu Schule.
Auch wenn wir nicht ganz trocken geblieben sind, war der Tag ein voller Erfolg!
Auch in diesem Schuljahr wird im Textilunterricht fleißig gearbeitet.
Die Kinder haben schöne Strahlen auf schwarze Scheiben gestickt und damit ihre Klassenzimmertüren geschmückt. Wir finden, es sieht super aus!


Wie hat uns dieses Jahr (bisher) gefallen? Nun ist das Schuljahr bald herum, doch eines können wir sagen: „Die Zeit ist wie im Flug vergangen.“
Dies hat vielerlei Gründe: Einerseits natürlich die spannende Arbeit mit den Kindern hier, anderseits auch der abwechslungsreiche Aufgabenbereich. Wir bekamen die Möglichkeit uns selber in einzelnen Unterrichtsstunden auszuprobieren. Dieses Gestalten einzelner Unterrichtsstunden war eine spannende Erfahrung.
Die Arbeit in diesem tollen Team, in welches wir sofort aufgenommen und eingebunden wurden, macht zu jeder Zeit Spaß und Freude. Sowohl von Schulleitung, als auch vom Kollegium spürten wir direkt das entgegengebrachte Vertrauen.
Für Lehramtsinteressenten gibt dieses Jahr wichtige Einblicke in den Beruf. Aber auch ohne diese Absichten macht ein Bundesfreiwilligendienst an dieser Grundschule durchaus Sinn, man entwickelt sich persönlich weiter, übernimmt Verantwortung und hat einfach auch mal ein Jahr Pause von Schule und Lernen. Uns hat dieses Jahr super gefallen und weitergebracht. Wir würden einen Bundesfreiwilligendienst an der Jens-Iwersen-Schule jederzeit weiterempfehlen.
Mayra und Mattis